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Wirtschaftsdaten / Trends

Morawa liefert einen quartalsmäßigen Überblick über Wirtschaftsdaten, um einen Ausblick auf künftige Entwicklungen zu ermöglichen. Zahlen- und Datenmaterial stammen hauptsächlich vom Wirtschaftsforschungsinstitut, von der Statistik Austria oder der Wirtschaftskammer Wien (Quellenangabe).

Konjunkturtrends:

WIFO und IHS-Prognose Dezember 2017:

Kräftiges Wachstum der österreichischen Wirtschaft

In der aktuellen Prognose für die Jahre 2017 bis 2019 zeigt sich ein Aufschwung der österreichischen Wirtschaft.

 

Vom WIFO wurde das BIP-Wachstum real wurde für 2017 und 2018 auf 3,0 % nach oben revidiert. Die Dynamik ist hoch und dürfte sich ab dem 2. Quartal 2018 leicht abschwächen.

 

Das IHS erwartet nach einem realen BIP-Wachstum von 3,1 % im Jahr 2017 ein Wachstum von 2,7 % im Jahr 2018 und 1,9 % im Jahr 2019.

 

Die österreichischen Exporte nehmen 2017 und 2018 kräftig zu, wovon insbesondere die Sachgütererzeugung profitiert.

 

Die Investitionen zeigen nach Jahren der schwachen Entwicklung deutliche Steigerungen in den Wachstumsraten. Laut dem Wirtschaftsbarometer der Wirtschaftskammer Österreich ist der Anteil der Unternehmen, die in den kommenden 12 Monaten kapazitätserweiternde Neuinvestitionen tätigen, gleich hoch wie der Anteil jener, die Ersatzinvestitionen tätigen.

 

Der Konsum wird die Konjunktur nächstes Jahr noch stark stützen, der Wachstumsbeitrag aus den Investitionen wird 2018 zurückgehen.

 

Der Arbeitsmarkt verbessert sich deutlich, der starke Beschäftigungsaufbau setzt sich fort und die Arbeitslosigkeit sollte sich allmählich reduzieren. Die vollen Auswirkungen des Aufschwungs auf den Arbeitsmarkt werden aber erst 2019 deutlich.

 

Die Unsicherheit hat zum Jahresvergleich abgenommen. So werden auch die Risiken ausgehend von der künftigen Ausrichtung der US-Wirtschaftspolitik und der weiteren Entwicklung der EU geringer eingeschätzt. Laut IHS stellen die wirtschaftlichen Folgen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU das größte Konjunkturrisiko für Europa dar. Entscheidend für Wachstum und Preise wird auch die weitere Ausgestaltung und Dauer der expansiven Geldpolitik.

WIFO Dezember 2017